RALLYE DRESDEN-DAKAR-BANJUL 2013

Mit dem T4 nach Westafrika – Februar 2013

Fast ’n‘ Furious… Letzte Tage in Banjul

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Die finalen Tage liegen hinter unsern Jungs – und eine irgendwie bewegende Abschlussparty. So wenige stehen als Initiatoren hinter diesem großen „Event“, so vertraut sind einem am Abschlussabend die Gesichter derer, die die Rallye halbjährlich zum Lebensinhalt für sich machen (übrigens – für wen die Wüste nix ist – auch Projekte in den Anden oder der Arktis…). Und letzten Endes ging es ja jetzt doch ganz schön schnell rum. Die meisten kommen wieder. So besonders ist das hier.

Am Montag gings zu diversen Hilfsprojekten der DBO. Die Kobisala, die Schule also, deren Gebäude den Hilfsgeldern zu verdanken ist, wurde besucht und hat nun – Wow! – eine  neue Solaranlage auf em Dach, welche sicher auf dem Dach eines robusten Rallyeboliden den Weg nach Banjul gemacht hat!

Dann besuchten Stefan und Fabrice noch die Krankenstation in Gunjul, wo die medizinischen Spenden geblieben sind, die noch an Bord waren. Die Station arbeitet noch ohne Geräte, hat kein Labor – nicht einmal eine Nachtschicht, darum können noch keine schweren Fälle übernommen werden. Es geht daher in der täglichen Arbeit eher um Aufklärung: Über Malaria, aber auch über Zweisamkeiten. Bei dieser bedient sich die Station einer für unsere Ohren unkonventionell klingenden, aber erfolgreichen Methode: Hobbykomponisten. 🙂 Diese schreiben Lieder mit dem zu vermittelnden Inhalt, welche dann in den Dörfern gesungen werden… und so wird das Wissen mit ihnen weitergegeben.

Die Trikots wurden übrigens Heinz übergeben – Ihr wisst schon, derjenige, dessen Name seit Beginn der Rallye untrennbar damit verbunden ist, weil er sich vor Ort mit seinen Helfern um alles kümmert: Hilfsgüter übergibt, koordiniert, neue Projekte startet, die Rallye umsorgt – er ist seit 24 Jahren in Gambia zuhause. Der Fleißige will jedenfalls, sobald sich der Abfahrtstress gelegt hat, gucken, welches der regionalen Teams die Trikots am dringendsten braucht, und sie dann übergeben. 🙂

Hilfe, die ankommt, wo sie gebraucht wird… und das ganz nahe erleben. Berührend, intensiv, schnell die letzten beiden Tage in Afrika… denn am Dienstag ging es nach diversen Abflugvorbereitungen, dem Abschied vom guten Yv und den liebgewonnenen Freunden anderer Teams am Abend zum Flughafen. Die meisten machten sich auf den Weg nach Hause. Nur die Orgs und einige Spätheimkehrer standen noch Spalier.

Fotos der letzten Tage, überhaupt ein kleines Album der Tour reichen wir in den nächsten Tagen nach. 🙂

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